Glycerinbestandteile

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Glycerin ist eine einzigartige Verbindung, die Ihre Haut mit Feuchtigkeit versorgt und Ihrem Auto Frostschutzmittel verleiht. Glycerin ist auch als Glycerin, Glycerin, Propan-1, 2, 3-Triol oder 1, 2, 3-Propantriol bekannt. Diese einfache chemische Verbindung findet vielfältige Verwendung in der Herstellung, Forschung und Kosmetik. Glycerin wird oft aus rentableren Seifen und Lotionen entfernt und ist das natürliche Nebenprodukt des Seifenherstellungsprozesses.

Glyzerinseifen auf einer Tabelle. Bildnachweis: AnnaDudek / iStock / Getty Images

Chemie

Glycerin ist ein sehr kurzes Molekül mit der chemischen Formel C3H8O3. Es besteht aus drei Kohlenstoffatomen, fünf Wasserstoffatomen und drei Hydroxy- oder OH-Gruppen. Die Hydroxygruppen sind als funktionelle Alkoholgruppen bekannt, die Glycerin in die Alkoholgruppe der chemischen Verbindungen einordnen (Referenz 3).

Physikalische Eigenschaften

Glycerin ist eine geruchlose, dicke, süß schmeckende, sirupartige Flüssigkeit (siehe Lit. 2 und 3). Reines Glycerin hat ein spezifisches Gewicht von 1, 26, was bedeutet, dass es etwas dichter als Wasser ist (siehe Referenz 2). Glycerin kann zu einer gummiartigen Paste gefrieren und hat einen hohen Siedepunkt. Glycerin löst leicht Wasser und Alkohole, jedoch keine Verbindungen auf Ölbasis.

Glycerin ist extrem hygroskopisch, was bedeutet, dass es Feuchtigkeit anzieht. Reines Glycerin wird an der Luft zu 80 Prozent Glycerin und zu 20 Prozent Wasser. Reines Glycerin auf der Zunge führt zu übermäßiger Dehydration und Blasenbildung, da es Feuchtigkeit aus der Zunge zieht. Mit Wasser verdünntes Glycerin macht die Haut jedoch weicher. Es ist jedoch nicht klar, ob es die hydroskopischen Eigenschaften von Glycerin sind, die eine Hautweichmachung oder einen anderen Mechanismus verursachen (siehe Referenz 1).

Quellen

Natürliches Glycerin kommt in tierischen und pflanzlichen Fetten vor. Triglyceride oder Fette bestehen aus drei langen Kohlenwasserstoffketten, die über funktionelle OH-Gruppen an ein Glycerin-Grundgerüstmolekül gebunden sind (siehe Referenz 3). Triglyceride bilden beim Abbau drei lange Kohlenwasserstoffketten und ein Glycerinmolekül. Die Kohlenwasserstoffe liefern den Brennstoff, das Glycerin ist das Nebenprodukt.

Ähnlich wird Glycerin gebildet, wenn Fette und Öle zu Fettsäuren oder Seifen hydrolysiert werden.

Glycerin wird auch kommerziell aus Propylen synthetisiert und kann auch während der Fermentation erhalten werden, obwohl das spezifische Verfahren, durch das das geschehen kann, proprietär ist (siehe Referenz 2).

Verwendet

Glycerin ist ein Lösungsmittel, Lebensmittelzusatzstoff, Süßstoff und Weichmacher sowie ein Demulgator, ein Mittel, das einen beruhigenden Film bildet (siehe Referenz 2). Glycerin kann zur Behandlung von septischen Wunden und Furunkeln, einem Bestandteil des Frostschutzmittels, bei der Herstellung von Harzen und Cellophan, Estergummis, Weichmachern, Dynamit, Nitroglycerin, Kosmetika, Flüssigseife, Parfüm und Zahnpasta verwendet werden. Es hilft auch, Stoffe geschmeidig zu halten, den Druck auf Baumwolle zu erhalten und die Bildung von Frost auf Windschutzscheiben zu verhindern. In der Forschung wird Glycerin häufig als Nährstoffquelle für Fermentationskulturen verwendet und kann auch als Konservierungsmittel dienen (Referenz 2).

Glycerinbestandteile