Wie funktioniert eine Blutdruckmanschette?

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Anonim

Ein Arzt misst den Blutdruck eines Patienten, nachdem er die Manschette um seinen Arm gelegt hat. Bildnachweis: AndreyPopov / iStock / Getty Images

Über Blutdruckmanschetten

Eine Blutdruckmanschette ist ein Gerät, mit dem die Kraft des Blutes in den Venen und Arterien gemessen wird. In Ruhe ist die Kraft des Blutflusses konstant und liegt bei gesunden Personen zwischen 110/70 und 120/80. Die größere Zahl ist die systolische Zahl - die Kraft des Blutes, wenn sich das Herz zusammenzieht. Die niedrigere Zahl ist die diastolische Zahl - die Kraft des Blutes, wenn sich das Herz entspannt. Wenn die Kraft des Blutes größer als 120/80 ist, kann dies auf Bluthochdruck hindeuten. Eine Blutdruckmanschette ist speziell kalibriert, um die Kraft des Blutes zu registrieren und dem medizinischen Personal zu helfen, den Gesundheitszustand des Patienten zu bestimmen. Der Patient kann auch seinen eigenen Blutdruck mit einem Heimmonitor überwachen. Blutdruckmanschetten gibt es sowohl in manueller als auch in automatischer Ausführung. Sie funktionieren ähnlich.

Manuelle Manschetten

Manuelle Blutdruckmanschetten sind flexible Luftblasen, die mit einer Kolbenpumpenbaugruppe verbunden sind. Die Luftblase kann mit einem Tuch oder Vinyl überzogen sein und einen Sensor aufweisen, der an ein nummeriertes Messgerät angeschlossen ist, das den Blutdruck anzeigt. Die äußere Hülle ist mit Markierungen versehen, die genau angeben, wie die Manschette platziert werden soll. Der Sensor muss direkt über der Arterie direkt über der Ellenbogenbeuge sitzen. Sobald die Manschette angebracht ist, drückt der Tester die Lampe zusammen, um die Manschette aufzublasen. Die Manschette unterbricht den Blutfluss zum Arm und stoppt den Druck, sodass der Sensor genau aufzeichnen kann, wenn der Druck zurückkehrt. Ein Ventil am Ende des Pumpenkolbens gibt die Luft aus der Manschette ab. Der Tester gibt die Luft langsam frei und die Manschette löst sich, wodurch der Blutfluss ermöglicht wird. Der Sensor registriert den Blutfluss, wenn die Zirkulation zurückkehrt, und das Messgerät sollte im Takt des Blutpulses in der Arterie springen oder pulsieren. Wenn sich die Manschette lockert, wird das Pulsieren immer schwächer, bis es ganz zum Stillstand kommt. Die Nummer auf dem Messgerät, an der das Pulsieren beginnt, ist die systolische Nummer, und die Nummer, an der das Pulsieren aufhört, ist die diastolische Nummer. Der Tester kann den Blutfluss auch mit einem Stethoskop verfolgen, um die Messwerte auf dem Messgerät zu überprüfen. Manuelle Manschetten können für Laien schwierig zu handhaben sein und werden am häufigsten von Ärzten verwendet.

Automatische Manschetten

Automatische Blutdruckmanschetten werden entweder mit Strom oder mit Batteriestrom betrieben und verfügen über einen digitalen Bildschirm, auf dem der Blutdruck angezeigt wird. Automatische Manschetten funktionieren nach dem gleichen Prinzip wie die manuellen Manschetten. Sie werden aufgeblasen, um den Blutfluss zu unterbrechen. Anschließend werden die Punkte, an denen der Puls startet und stoppt, langsam freigegeben und registriert. Sobald der Test abgeschlossen ist, zeigt das Gerät sowohl die systolische als auch die diastolische Zahl auf dem Bildschirm an. Einige automatische Manschetten registrieren auch die Pulsfrequenz und verfügen über einen Fail-Safe, der warnt, wenn die Manschette nicht vorhanden ist. Eine automatische Manschette ist viel einfacher zu bedienen, kann jedoch auch leicht abweichende Messwerte liefern.

Ist das ein Notfall?

Wenn bei Ihnen schwerwiegende medizinische Symptome auftreten, suchen Sie sofort eine Notfallbehandlung auf.

Wie funktioniert eine Blutdruckmanschette?